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Die Freien Evangelischen Gemeinden - FEG


Die Freien Evangelischen Gemeinden - FEG entstanden im 19. Jahrhundert. Durch den Schotten Robert Haldane und den Franzosen A. Monod bildeten sich vom Staat und Kirche unabhängige Kreise in der Schweiz und Frankreich und es kam zu einer Erweckung unter den Genfer Theologiestudenten.

In Lyon lernte der deutsche Kaufmann H. H. Grafe eine solche Gemeinde kennen, trat aus der Kirche aus und gründete am 30.11.1854 die erste Freie Evangelische Gemeinde nach dem Vorbild der Schweizer Freien Kreise.

Grafe weigerte sich, sich als Erwachsener taufen zu lassen und hielt an seiner Säuglingstaufe fest, in gleicher Weise aber praktizierte er die Erwachsenentaufe. Diese Zwiespältigkeit machte die FEG von Anfang an zum Sammelpott für alle, die keinen verbindlichen Lehrstandpunkt in Sachen Taufe einnehmen wollten, was wiederum zu Doppelmitgliedschaft in Landes- und Freikirche führt. Prominentes Beispiel solch einer Doppelmitgliedschaft ist der Chefredakteur des Informationsdienstes der Evangelischen Allianz, Helmut Matthies, der Pfarrer der evangelischen Kirche und zugleich Mitglied der FEG in Siegen-Weidenau ist.

Folgende ökumenische Verbindungen sind die FEG eingegangen:

  • Sie sind Gastmitglied in der deutschen Ökumene ACK, zahlen wie alle Gastmitglieder Beiträge an die Ökumene und finanzieren damit dieselbe mit.
  • Die FEG sind Mitglied in der Vereinigung evangelischer Freikirchen (VEF). Die VEF wiederum ist Mitglied der “Konferenz Europäischer Kirchen” (KEK), einer europäischen Sektion des Weltkirchenrates.
  • Über ihre Mitgliedschaft in der VEF sind sie auch in der “Europäisch Ökumenischen Kommission für Kirche und Gesellschaft”
  • Mitglied im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche (EKD). Die EKD wiederum gehört zum Weltkirchenrat.
  • Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft evangelischer Jugend (AEJ) der Evangelischen Kirche.
  • Mitglied im Internationalen Bund Freier Evangelischer Gemeinden (International Federation of Free Evangelical Churches)
  • Der Bund Freier evangelischer Gemeinden von Schweden ist Mitglied im Weltkirchenrat und im Lutherischen Weltbund
  • Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Soldatenseelsorge, in deren Kuratorium immer ein Militärbischof der EKD sitzt; Mitglied der deutschen Bibelgesellschaft und Mitglied Deutscher Schwesternverbände. Von hier aus besteht Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz, dem Weltkirchenrat, der katholischen Kirche und sogar mit islamischen Verbänden (Roter Halbmond).
  • Führende Männer des Bundes saßen/sitzen immer im Genfer Weltkirchenrat wie z. B. Walter Persson und Olle Engström, Milton Engebretson (Chef des US-Bundes, ist Mitglied im freimaurerischen Union-League-Club). Der Generalsekretär des Weltbundes, Walter Persson, arbeitet persönlich im ÖRK mit.
  • Die FEG haben Verbindung zum Weltkirchenrat über den Weltbund der FEG. Durch ihre Verbindung zur Ökumene bekommen die FEG staatliche Gelder aus dem "Kulturfond" des Außenministeriums und vom Bonner Bundesjugendring.

Besonders anhand ihrer Bundestagserklärungen kann man beobachten, wie geschickt und leise das Werk der Unterwanderung vorangetrieben wird. Noch auf dem Bundestag am 28.09.1974 beschlossen sie folgende Stellungnahme zur Ökumene: “Der Bund Freier evangelischer Gemeinden übersieht nicht, dass in den Kirchen des Ökumenischen Rates viele bewusste Christen leben ... doch empfiehlt der Bund seinen Ortsgemeinden, in regionalen und örtlichen ACKs, über den Gaststatus nicht hinauszugehen.”

Auf dem Bundestag 2002 wurde bereits erklärt: “Der Bund empfiehlt den Ortsgemeinden zu prüfen, ob sie auf regionaler und örtlicher Ebene über den Gaststatus hinausgehen wollen.”

Die ökumenische Unterwanderung der FeG wird derart geschickt vorangetrieben, dass dieser Vorgang den meisten FeG-Mitgliedern überhaupt nicht bewusst wird.

Im FEG-Predigerseminar in Ewersbach hat längst die Moderne Theologie Fuß gefasst. Kein Wunder, es besteht eine Kooperation zwischen dem Predigerseminar und der Theologischen Fakultät der Marburger Universität, von der aus bekanntlich Rudolf Bultmann seine verderbliche Bibelkritik in die Welt entließ.

Quelle: Glaubensnachrichten 05/2006
                               

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